Das Spreewald- und Schützenfest zog vom 5. bis 8. Juli mit seinem Festprogramm rund 45.000 Besucher in die Spreewaldstadt – MIA spielten zum krönenden Abschluss  

Das 47. Spreewald- und Schützenfest in Lübbenau lockte am zurückliegenden Wochenende bei sonnigem Wetter und warmen Sommertemperaturen viele Menschen aus Nah und Fern in die Spreewaldstadt. Während der Festtage vom 5. bis 8. Juli tummelten sich die gut 40.000 Besucher auf den sechs verschiedenen Festbereichen zwischen Topfmarkt, Schlosspark und Poststraße und erlebten ein buntes und abwechslungsreiches Festprogramm.  „Die Mischung aus Tradition, Live-Musik und großem Familienprogramm kam sehr gut an. Der große Kinder- und Aktionsbereich wurde zum beliebten Anlaufpunkt für Eltern, Großeltern und ihren abenteuerlustigen Nachwuchs und bot für die Kids viele Gelegenheiten, um sich richtig auszutoben, während die Älteren den Bereich zum Verweilen nutzten. Zum Abend hin standen die Live-Acts im Vordergrund und brachten an diesen schönen Sommernächten die richtige Stimmung in die Stadt. Mit MIA am Sonntagabend gab es den perfekten Ausklang eines tollen und gelungenen Festes“, sagt Daniel Schmidgunst, Mitglied der Arbeitsgruppe Spreewald- und Schützenfest.

Im sorbisch-wendischen Festbereich im Schlossbezirk zogen Spreewälder Trachtengruppen, die Vielfalt traditionellen Brauchtums und alte Handwerkskunst die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. In der Poststraße, hinter dem Rathaus, empfing der 16. Lübbenauer Gurkenmarkt die Festbesucher. „Die Wiederbelebung dieser alten Lübbenauer Tradition bereichert unser Fest seit vielen Jahren und kommt richtig gut an bei den Besuchern. Genau wie in diesem Jahr auch die Dixie-Land-Musik auf dem Topfmarkt, der umgestaltet zu einem großen, gemütlichen Biergarten wurde und Markt-Ja(t)zz präsentierte“, sagt Antje Kaczmarek von der Stadt Lübbenau.

Der Höhepunkt am Sonntagnachmittag war zweifelsohne der große Kahnkorso. Rund 50 Kähne zeigten sich auf der bunten Schau auf dem Wasser dem begeisterten Publikum, das dicht gedrängt die Ufer der Spree säumte. „Besonders schön war, dass wir in diesem Jahr mehr Kähne als in den letzten Jahren dabei hatten. Wir haben uns über viele Vertreter der Lübbenauer Ortsteile, wie dem Angerhof Bischdorf oder dem Spreewalddorf Lehde, gefreut. Neben den Kahnkorso-Veteranen, die seit vielen Jahren fester Bestandteil der Schau sind, war erstmals auch das Paul-Fahlisch-Gymnasium mit einem Kahn vertreten und sogar ein Shanty-Chor aus Görlitz – also auch Gäste aus der Oberlausitz. Ebenfalls schön war, dass sich trotz der Ferienzeit zwei Lübbenauer Horte und zwei Kitas dem Kahnreigen anschlossen. Herausheben muss man in diesem Jahr vor allem die Lübbenauer Feuerwehr, die ganz im Zeichen ihres 145. Jubiläums gleich mit sechs Kähnen dabei war, darunter der Löschkahn der Ortwehr Lehde und der Kahn der Zerkwitzer Feuerwehr. Die Besucher konnten die alte Löschtechnik bestaunen und den historischen Glanz unserer Feuerwehr erleben. Das macht schon richtig was her!“, sagt Daniel Schmidgunst.

Für den musikalischen Höhepunkt und zugleich den passenden Abschluss am Sonntagabend sorgte die Berliner Band MIA, die mit Hits wie „Hungriges Herz“, „Tanz der Moleküle“ oder „Mein Freund“ den richtig voll besetzten Kirchplatz zum Tanzen brachte. „Wer bei diesem Konzert oder während der gesamten Festtage tolle Bilder gemacht hat, sollte sich bei unserem Fotowettbewerb beteiligen. Wir suchen auch in diesem Jahr Stimmungsbilder und faszinierende Eindrücke vom größten Volksfest der Region. Weitere Infos dazu gibt es unter www.spreewaldfest.de, wo auch weitere Impressionen des Festes veröffentlicht werden“, erklärt Antje Kaczmarek.